Neuruppin-Südstadt

dranBleiben an Arbeit, Gemeinschaft, Gesundheit

     

evangelisch

 

logoMitarbeiter im Projekt dranBleiben stärken und begleiten in vielfältiger Weise Familien, die von Arbeitslosigkeit und/oder geringem Einkommen betroffen sind. Hier lassen sich miteinander gute Lebenswege finden, mit denen Verantwortung für das eigene Leben übernommen werden kann.

 

In der Neuruppiner Südstadt leben viele Familien von Transferleistungen und oftmals auch ohne Bezug zu Bildungsangeboten. Die zunehmende Abgrenzung sozialer Milieus voneinander verstärkt angesichts fehlenden sozialen Kapitals und finanzieller Mittel für diese Haushalte die Tendenz, in der prekären Situation verhaftet zu bleiben. Das Projekt dranBleiben an Arbeit, Gesundheit und Gemeinschaft wird vom Ev. Kirchenkreis Wittstock-Ruppin und den ev. Kirchengemeinden in der Ostprignitz getragen. Es nimmt drei wesentliche Aspekte auf, die Menschen das Vertrauen und die Kraft geben können, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. Hierfür wurden unterschiedliche Ansätze mit Betroffenen und den verschiedenen institutionellen Partnern entwickelt und unter mehrere Mottos gestellt: „klotzen statt kleckern“ für den Bereich Berufsberatung, Qualifizierung und Vermittlung; „rege statt träge“ für Kochen, Ernährung und Bewegungstraining; „einsetzen statt aussetzen“ für soziale Begegnung und Austausch.

 

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Ausgangspunkt und zentraler Ort ist der Bau- und Abenteuerspielplatz „Wilde Blüte“ als generationsübergreifender Lern- und Spielort. dranBleiben schafft mit diesem besonderen Ort die Begegnung verschiedener sozialer Milieus und verbindet soziale Arbeit mit Bildung und spirituellen Erfahrungsräumen, die die herkömmlichen Grenzen öffnen.

Die gemeindediakonische Arbeit im ev. Kirchenkreis Wittstock-Ruppin erfolgt im Projekt dranBleiben vernetzt mit der Kommune und den verschiedenen Akteuren in der Jugend- und Gesundheitshilfe. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Programms "Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)".

 


„Wir schätzen die Arbeit von ESTAruppin sehr. Christliche Glaubens- und Lebensperspektive werden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Orten lebendig, an denen die Kirchengemeinde nicht wahrgenommen wird.“

Evie Tomaske-Fellenberg, Gemeindepädagogin



Aktivitäten

  • Betrieb des Bau- und Abenteuerspielplatzes „Wilde Blüte“ für freies Spiel, Flohmärkte und das Kennenlernen alter Handwerksweisen; für Begegnung bei Kochen, Essen und Feiern sowie bei Gottesdiensten
  • Ehrenamtlich getragenes Netzwerk „Gesunde Kinder“ zur Betreuung von Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren, zur Babysitter-Ausbildung und für Krabbelgruppen
  • Familienbildungsangebote und Nachbarschaftshilfe für haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Kurse für berufliche Orientierung, Beratung und Vermittlung in Beschäftigung, verbunden mit Sprachunterricht für Migranten

 

Perspektiven

Soziale Arbeit verbindet sich mit kulturellen und religiösen Erfahrungsräumen, um ganzheitlich miteinander und aneinander wachsen zu können: Orte und Angebotsformen lassen sich durch das vernetzte Arbeiten weiter entwickeln. Hierdurch wird der Stadtteil für ein gutes Miteinander aller Bürger/innen im Quartier geöffnet (soziale Integration) und lässt sich die Chancenungleichheit verringern, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

   

Verantwortlich:

ESTAruppin e.V. – Gemeindediakonische Initiative der evangelischen Kirchengemeinden in Wittstock-Ruppin
Pfarrerin Christiane Schulz
Puschkinstraße 6c
16816 Neuruppin
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www.estaruppin.de


Kooperationspartner:

  • Stadt Neuruppin
  • Quartiersmanagement des Stadtteils
  • Ruppiner Kliniken

 

Räumliche Ebene:

Quartier

 

Einwohnerzahl:

Neuruppin: 32.000
Südstadt (Wohnkomplexe 1-3): 8.400

 

Themenbereiche:

  • Bildung vor Ort
  • Gesundheit und Pflege
  • Armut und Mangel an Teilhabe

 

Handlungsfelder:

  • Familienarbeit und -unterstützung
  • Begegnung, Kommunikation, Freizeitgestaltung im Quartier
  • Arbeits-und Beschäftigungsförderung