Potsdam, Am Schlaatz

Familienzentrum, Wohnheim am Nuthetal, „Kirche im Kiez“

     

evangelisch

 

Wir arbeiten daran, dass unser Stadtteil für alle lebenswert ist. Die Zusammenarbeit über Einrichtungs- und Trägergrenzen hinweg (und damit nicht nur zwischen den Beteiligten im kirchlich-diakonischen Kontext) macht uns stärker. Unsere Zusammenarbeit widmet sich ganz zentral der Aufgabe, dieses Miteinander von Menschen ganz unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft herzustellen und zum Wohl der örtlichen Gemeinschaft mitzugestalten.

 

  • Potsdam, Am SchlaatzPotsdam, Am Schlaatz
  • Potsdam, Am SchlaatzPotsdam, Am Schlaatz
  • Potsdam, Am SchlaatzPotsdam, Am Schlaatz
  • Potsdam, Am SchlaatzPotsdam, Am Schlaatz

 

Als Kehrseite der ungemein positiven Entwicklung der Stadt Potsdam seit 1989 zeigen sich Verdrängungs- und Entmischungseffekte, die dazu führen, dass sozial benachteiligte Menschen aus finanziellen Gründen nur noch in einigen wenigen (Plattenbau-)Quartieren Raum zum Leben finden. Stadtverwaltung und Wohnungsbaugesellschaften tun viel dafür, dass auch in diesen Kiezen ein lebenswertes Umfeld erhalten bleibt. Es lässt sich aber kaum verhindern, dass bei vielen Stadtteilbewohnern ein Gefühl des Abgeschrieben- und Abgeschoben-Seins entsteht. In der Stadtöffentlichkeit wird nur selten anerkannt, welche große Integrationsleistung diese Stadtteile für die ganze Stadt erbringen: Hier leben ganz unterschiedliche Menschen mehr oder weniger freiwillig zusammen, für die teilweise in anderen Stadtteilen kein Platz mehr war.

Im Rahmen der quartiersbezogenen Kooperation mit zivilgesellschaftlichen und kommunalen Akteuren sind die drei kirchlich-diakonischen Einrichtungen („Kirche im Kiez“, Bürgerhaus am Schlaatz, Wohnheim am Nuthetal) Mitglied der „Schlaatzer Allianz“ (www.schlaatz.de). Es gibt – formell oder auch informell – einen regelmäßigen Austausch mit den Partnern in diesem Netzwerk. Erfahrungen, Einschätzungen und Ideen werden zusammengetragen, individuell angepasste Formen der Unterstützung für einzelne Bürger/innen gemeinsam beraten. Insgesamt geht es darum, dass das soziale Miteinander im Quartier Am Schlaatz gelingt und Freude macht.



„Unser Glaube stiftet Gemeinschaft über Milieugrenzen hinweg. Dies wird im alltäglichen Gemeindeleben nicht immer sichtbar. Die enge Zusammenarbeit vor Ort hilft uns, unsere eigenen Grenzen zu überwinden.“
Matthias Stempfle, Diakon



Aktivitäten

Wir arbeiten am Schlaatz in „wechselnden Koalitionen“ an unterschiedlichen Projekten: Stadtteilfeste, Martinsumzug, Lerncafé zur Alphabetisierung, Ausflüge und Sommerfahrten für Flüchtlinge. Wichtige Felder unserer gemeinsamen Arbeit sind Begegnung und Alltagsbewältigung, Bildung und Freizeit. Zentrale räumliche Standorte für unsere Aktivitäten im Quartier sind das Bürgerhaus am Schlaatz, das Haus der Generationen und Kulturen, der Integrationsgarten sowie das Familienzentrum und das Wohnheim am Nuthetal.

 

Perspektiven

Der Schlaatz wird auf vielfache Weise gefördert, unter anderem als Programmgebiet der Sozialen Stadt. Er wird auf absehbare Zeit hin ein Stadtteil bleiben, der besondere Unterstützung braucht. Mit unserer jeweiligen Arbeit und unserer Kooperation wollen wir dazu beitragen, dass viele Bewohner/innen die Ressourcen finden, die sie für ein selbstbestimmtes und verantwortliches Leben brauchen, dass im Kiez ein gutes Lebensgefühl herrscht und ein nachbarschaftliches Miteinander gelingt.

   

Verantwortlich:

Familienzentrum, Diakonisches Werk Potsdam
Wohnheim am Nuthetal, Diakonisches Werk Potsdam
„Kirche im Kiez“, Ev. Stern-Kirchengemeinde und Ev. Kirchenkreis Potsdam
Diakon Matthias Stempfle
Tiroler Damm 9
14 478 Potsdam
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kircheimkiez.de


Kooperationspartner:

  • Bürgerhaus am Schlaatz (KUBUS gGmbH)
  • Haus der Generationen und Kulturen (Verein Soziale Stadt)
  • Integrationsgarten (Brandenburgischer Kulturbund)

 

Räumliche Ebene:

Quartier

 

Einwohnerzahl:

Potsdam: 157.000
Am Schlaatz: 9.000

 

Themenbereiche:

  • Integration
  • Armut
  • Quartiersentwicklung

 

Handlungsfelder:

  • Begegnung
  • Integrationsförderung
  • Alltagsbewältigung benachteiligter Personen im Quartier