Gelsenkirchen-Hassel

Stadtteilzentrum Gelsenkirchen-Hassel

Eine Kirchengemeinde ist Teil des Gemeinwesens. Aus dem Modell „Kirche für andere“ entwickelt sich das Modell „Kirche mit anderen“.

 

     

evangelisch

 

Im Prozess des Strukturwandels eines ehemaligen Bergarbeiterstadtteils sollen Ausbau und Neugestaltung sozialer Netzwerke bis in die rechtlichen Trägerstrukturen hinein realisiert werden. Der Stadtteil gehört zum Programmgebiet des gemeinsamen Interkommunalen Integrierten Handlungskonzeptes im Rahmen des Landesprogramms „Soziale Stadt“.

Am 14. September 2011 wurde die Bürgerstiftung „Leben in Hassel“ gegründet, die Trägerin des  Stadtteilzentrums sein wird. Sie ist ein Modell von neuartiger kultureller und sozialer Infrastruktur und ein Modell für eine neuartige Partnerschaft von Kirche, Wirtschaft und Stadt auf der Basis bürgerschaftlichen Engagements.

Die Herausforderung in diesem Projekt liegt darin zu erleben, dass soziale, kulturelle und politische Teilhabe verbunden mit struktureller, organisatorischer und finanzieller Teilhabe nicht zum Verlust des eigenen Profils führt, sondern zu dessen Schärfung.

 

  • GE_02GE_02
  • Gemeinde_altGemeinde_alt
  • Stadtteilzentrum PlanungStadtteilzentrum Planung
  • Kuratorium und Vorstand der BürgerstiftungKuratorium und Vorstand der Bürgerstiftung



„Menschen verschiedener Kulturen und Religionen, verschiedener Generationen und unterschiedlicher politischer Überzeugungen verbindet das alltägliche Leben der Menschen im Stadtteil.“
Dr. Rolf Heinrich, Pfarrer i.R.


 

 

Aktivitäten

Zentrale Bausteine des Stadtteilzentrums sind:
  1. Offene Kinder- und Jugendarbeit
  2. Stadtteilrelevante Beratungsdienste: Suchtberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Ausländer- und Flüchtlingsberatung
  3. Fahrradwerkstatt als Praktikumsbetrieb, Orientierung für Jugendliche im Übergang Schule – Beruf und in Kooperation mit BP die Wartung / Reparatur von Werksfahrrädern
  4. Restauration als Integrationsbetrieb: Mittagstisch für umliegende Schulen und Kindergärten und Bewohner/innen aus dem Stadtteil, gesunde und jahreszeitlich orientierte Ernährung in Zusammenarbeit mit den Bauern der Region
  5. Kulturveranstaltungen / Feste und Feiern

Perspektiven

Es sollen infrastrukturelle Grundlagen geschaffen werden für ein soziales Miteinander und die Vernetzung von  Sozialem, Kultur, Bildung und Religion. Das Stadtteilzentrum soll zu einem Modell werden, wie soziale Verantwortung unter veränderten Rahmenbedingungen partnerschaftlich von verschiedenen Akteuren im Stadtteil gemeinsam getragen wird.

 


Initiative ergreifen

Der Beirat des Landesprogramms "Initiative ergreifen" hat in seiner Sitzung am 24.04.2012 das Projekt Lukaskirche in Hassel einstimmig beschlossen und dem Ministerium zur Förderung empfohlen. "Initiative ergreifen" ist ein Programm des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) des Landes Nordrhein-Westfalen. Es wendet sich an bürgerschaftliche Gruppen und lokale Partnerschaften, die Verantwortung übernehmen wollen für das städtische Gemeinwesen. Die Stadt Gelsenkirchen hat im Dezember 2012 den Zuwendungsbescheid für die bauliche Realisierung des Stadtteilzentrums Hassel erhalten, so dass nach einigen Klärungen die Bürgerstiftung „Leben in Hassel“ Anfang 2014 mit dem Umbau begonnen hat. Offizielle Eröffnung des Stadtteilzentrums BONNI ist am 23. August 2015.

Einladung zur Eröffnung »

   

Verantwortlich:

Bürgerstiftung „Leben in Hassel“
Rolf Heinrich
Eppmannsweg 32 d
45896 Gelsenkirchen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.lebeninhassel.de


Kooperationspartner:

  • Ev. Lukas-Gemeinde; 
  • kath. St. Urbanus-Gemeinde;
  • Neuapostolische Kirche;
  • DITIB-Moscheeverein;
  • DW Gelsenkirchen und Wattenscheid;
  • Wirtschaftsunternehmen (BP; e.on; sabic; Annington);
  • Sparkasse Gelsenkirchen;
  • Volksbank Ruhr-Mitte; Stadt Gelsenkirchen

Räumliche Ebene:

Stadtteil


Einwohnerzahl:

Gelsenkirchen: 258.000
Hassel: 15.000


Themenbereiche:

  • Wohn- und Lebensbedingungen

  • Armut und Mangel an Teilhabe

  • Arbeit und Wirtschaft

  • Bildung und Kultur vor Ort

  • Inklusion und Integration

Handlungsfelder:

  • Förderung von Selbsthilfe / Selbstorganisation und Nachbarschaftshilfe

  • Integration / interkulturelle / interreligiöse Arbeit

  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

  • Arbeits- und Beschäftigungsförderung

  • Begegnung, Kommunikation, Freizeitgestaltung im Quartier