Dülmen-Innenstadt

Ein Haus für alle — Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ) — sozial. pastoral. kommunal.

Logo IGZ DülmenVielfalt verbindet! Der demografische Wandel zeigt in vielen Gemeinden die Veränderungen des sozialen Lebens. Im Rahmen der neuen Innenstadtgestaltung werden neue Wege der Sozialraumgestaltung durch die Planung unseres IGZ gegangen.

 

     

katholisch

 
Das Konzept des IGZ Dülmen basiert auf dem Grundgedanken der früheren Großfamilie, in der modernen Form einer Wahlfamilie: Kinder, Jugendliche, aktive Erwachsene und alte Menschen finden Gelegenheiten, sich zu begegnen, den Tag aktiv zu gestalten und voneinander zu lernen.
Familienentlastende Dienstleistungen finden neben den  Angeboten der Familienbildung und des Familienzentrums statt. Sie sollen das Zusammenleben aller Generationen erleichtern und Hilfestellungen bei der besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf geben. Wie kommen die Generationen miteinander in Kontakt? Gemeinsame Angebote laden z.B. regelmäßig Kinder und Senioren ein, im Rahmen der Kindertageseinrichtung und der offenen Senioren- und Demenzbegleitung oder der Pfarrgemeinde.
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Hell, gemütlich und einladend! Im IGZ wird Begegnung zu einem Erlebnis. Das Herzstück des IGZ ist der Offene Treff – das Forum. In freundlicher Atmosphäre begegnen sich Menschen aller Altersgruppen. Es finden offene Angebote statt und neue Projektideen werden gemeinsam entwickelt. Angebote der Bücherei, das Offene Bücherregal oder die Verkaufsstände des Eine Welt-Ladens können im Foyerbereich des Forums besucht werden. Das Pfarrbüro bietet seine Dienstleistungen an. In einem offenen Beratungszimmer steht mehrmals wöchentlich ein Seelsorger oder ehrenamtlich tätiges Gemeindemitglied zur Sprechstunde zur Verfügung – im Wechsel mit Angeboten von Caritas, Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) oder Diakonie, Pflegeberatung oder Freiwilligenbörse der Stadt Dülmen.

 


„Die Mitte dieser Stadt – so die Signalwirkung für die ganze Region – bilden nicht Kommerz und Konsum. Sie wird durch eine Kultur der intergenerativen Begegnung geformt. In der Mitte der Gesellschaft steht der Mensch.“
Markus Trautmann, Pfarrer


 

 
Aktivitäten

Viele Angebote werden intergenerativ, integrativ und
inklusiv geplant:

  • Familienentlastende und -unterstützende Dienstleistungen: ein öffentliches Beratungszimmer wurde eingerichtet
  • Gemeinsamer Treffpunkt für Jung und Alt im Mittelpunkt des Hauses (Offener Treff) mit gemeinsamen Mahlzeiten
  • Anstoß für engere Zusammenarbeit zwischen Pastoral, Bildung, Caritas + Diakonie und Kommune und Wirtschaft im Sozialraum

Perspektiven

Auflösung der seit ca. 100 Jahren praktizierten strengen Trennung der Generationen in Kinder-, Jugend- und Altenarbeit in (Kirchen-)Gemeinden:

  • Teilhabe am Leben anderer schaffen – der Vereinsamung insbesondere Alleinerziehender, Alleinstehender und älterer Menschen entgegen wirken!
  • Aufbau einer funktionierenden Solidarität durch Begegnung von Jung und Alt – gemeinsam Projekte entwickeln!
  • Modellcharakter – Übertragbarkeit der Projektidee auf andere kirchliche Einrichtungen und Kommunen!


Regionale 2016

Die Stadt Dülmen und die katholische Kirchengemeinde St. Viktor haben sich gemeinsam erfolgreich bei der Regionale 2016 ZukunftsLAND im westlichen Münsterland, einem Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, beworben. Am 20.11.2013 fiel die Entscheidung im Lenkungsausschuss: "Ein Haus für alle" hat die Qualifizierungsstufe B erreicht. Grundlage für die Stufe B war eine umfangreiche Projektstudie, die die Planungen, die aktiven Akteure und den Beteiligungsprozess mit einem Werkstattverfahren ausführlich darstellt. Seit März 2012 ist das Projekt im dreistufigen Regionale-Verfahren aufgenommen.

Jetzt gilt es, Schritt für Schritt die Stufe A vorzubereiten, um realisierungsreif zu werden. Bei der Regionale 2016 heißt es dazu: "Über einen eigenen Fördertopf für die Umsetzung von Projekten verfügt eine Regionale nicht. Ausgewählte Projekte der Regionale 2016 genießen jedoch bis zum Jahr 2016 privilegierten Zugriff auf die Förderprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen. In der Regel ist ein Eigenanteil zu leisten."

   

Verantwortlich:

Kath. Kirchengemeinde St. Viktor
Markus Trautmann
Irmgard Neuß
Bült 2
48249 Dülmen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.igz-duelmen.de

 

Kooperationspartner:

  • Familienbildungsstätte Dülmen – Kath. Bildungsforum Coesfeld
  • Mehrgenerationenhaus Dülmen – Stadt Dülmen

Räumliche Ebene:

Innenstadt

Einwohnerzahl:

Dülmen: 46.800
Innenstadt: 27.800

Themenbereiche:

  • Intergenerativ – Integrativ – Inklusiv
  • Bildung, Betreuung, Begegnung, Beratung und familienunterstützende
    Dienstleistungen unter einem Dach
  • Sozialraumgestaltung durch Kooperation von Kirche und Kommune

Handlungsfelder:

  • Aktivierung der sozialen Fähigkeiten aller Generationen
  • Kindertagesbetreuung, Jugendarbeit, Senioren- und Demenzbegleitung
  • Familienbildung, Integrationsangebote und Offener Treff


Materialien:

Projektstudie für die Regionale 2016,  Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ) Dülmen, Kurzfassung, Oktober 2013 »