Kirche findet Stadt - Delmenhorst-Wollepark

Delmenhorst-Wollepark

Nachbarschaftszentrum Wollepark (NBZ)

 


Was findet Stadt/statt?

Kreativangebote für jedes Alter
Informationen über Quartiersentwicklung und Soziale Stadt
Recycling durch Umsonstladen
Christliche, gelebte Nächstenliebe
Hilfsangebote mit individueller Beratung
Empowerment von Bewohnern

Fahrradwerkstatt
Integrationskurse
Nachbarschaftliches Miteinander
Diskussionen zu aktuellen Themen
Ehrenamtliches Engagement von derzeit 36 Personen
Teilhabe aller Bevölkerungs- und Altersgruppen

Sprachkurse, Sprachförderung
Teil der Stadt Delmenhorst
Austausch zwischen Kulturen
Demokratie an der Basis
Teamarbeit zwischen beteiligten Akteuren

 

Das Nachbarschaftszentrum Wollepark vereint die Einrichtungen Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit und das Familienzentrum „Wolle“ unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Delmenhorst/Oldenburg-Land. Alle Arbeitsbereiche arbeiten mit den Menschen, die im Quartier leben – mit allen Menschen, die da sind.

 

  • Nachbarschaftszentrum-WolleparkNachbarschaftszentrum-Wollepark
  • Nachbarschaftszentrum-Wollepark_02Nachbarschaftszentrum-Wollepark_02
  • Nachbarschaftszentrum-Wollepark_03Nachbarschaftszentrum-Wollepark_03

 


„Hier können wir immer hingehen, wenn etwas ist. Auch, wenn es uns persönlich nicht gut geht!“
Bewohnerin über das Nachbarschaftszentrum


 

Hauptziele und Inhalte

Die Bevölkerungsstruktur des Sanierungsgebietes ist geprägt durch hohe Bevölkerungsverluste und überdurchschnittliche Anteile an Menschen mit Migrationshintergrund, Kindern und Jugendlichen und Empfängern von Transferleistungen. Seit Inkrafttreten der Arbeitnehmerfreizügigkeit der Europäischen Union Anfang 2014 und den dadurch verbundenen Zuzug von EU-Bürgern überwiegend aus Bulgarien, Rumänien und Polen sowie im Zuge der Flüchtlingszuwanderung aus den Krisengebieten Syrien und Irak ist die Bevölkerung im Wollepark allerdings um mehr als 800 Bewohner auf rund 2.200 Bewohner (Stand Dezember 2016) angestiegen. Dieser große Zuzug an Neu-Bewohnern stellt das Quartier und die im Sanierungsgebiet handelnden Akteure vor neue Herausforderungen: Es sind die unmittelbaren Alltags- und Lebenswelten unterschiedlicher Menschen, in denen verschiedene Bedarfe und Faktoren zusammentreffen.

 

Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit müssen daher die Arbeit vor Ort nach folgenden Fragen ausrichten: Wie schafft man es, dass gute Chancen auf individuelle Entwicklung und Entfaltung im Lebensumfeld für alle Bewohnerinnen und Bewohner gegeben sind? Was muss getan werden, damit die Identifikation mit dem Stadtteil und der Nachbarschaft neu entsteht und erhalten bleibt? Welche Bedürfnisse haben Bewohnerinnen und Bewohner, damit sie sich in ihrem Quartier sicher fühlen? Wie erfüllt man in einem grünen Wohnumfeld ein „Mehr“ an Lebensqualität für alle Quartiersbewohner? Bei all diesen Fragen helfen individuelle und ganzheitliche Lösungen, die ein ressortübergreifendes Handeln erfordern.

 


„Oh, danke für die tollen Sachen. Mir hat noch nie jemand etwas geschenkt!“
Kind, als es von uns ein Schulstartpaket bekommt

 

Innovative Aktivitäten und Perspektiven

Die Themen und Herausforderungen, die der Zuzug in den Wollepark mit sich bringt, sind keineswegs neu. Aus langjähriger Erfahrung vor Ort lässt sich sagen: Die Integration von Menschen geschieht nicht irgendwo, sondern dort, wo Menschen ihren Alltag leben – hier im Quartier Wollepark. Hier leben sowohl Deutsche als auch Menschen aus unterschiedlichen Zuwanderungsgenerationen und teils vielschichtigen Problemlagen, sei es sprachlich, kulturell, wirtschaftlich, sozial, gesundheitlich etc., als auch neu ankommende Menschen.


Als „Ankunftsort“ erfüllt der Wollepark eine wichtige Funktion für die Delmenhorster Gesamtgesellschaft: Integration ist soziale, berufliche und kulturelle Teilhabe und betrifft nicht nur die „Neuen“, sondern auch diejenigen, die schon da sind. Die Summe aller Belange, Interessen, Unsicherheiten und Ängste sind als gemeinsame Herausforderung zu sehen. Um all diese Themen der Menschen zu erfassen, führt das Team des Nachbarschaftszentrums regelmäßig aktivierende Bewohnerbefragungen durch, zuletzt im Juli 2016. Ziel ist es, das Nachbarschaftszentrum als Anlaufstelle bei Neu-Bewohnern bekannt zu machen und Bedarfe zu erfassen, diese weiterzugeben und darauf zu reagieren. Dies geschieht zielgruppen- und themenübergreifend.


„Das ist das erste Mal seit 1986, dass hier etwas passiert.“
Bewohnerin über Renovierungstätigkeiten des neuen Eigentümers Grand City Property Ltd.


   

evangelisch 

 
   

Stadt

Delmenhorst


Bundesland

Niedersachsen


Einwohnerzahl

Delmenhorst: ca. 74.000
Wollepark: ca. 1.600


Projektträger

Diakonisches Werk Delmenhorst/ Oldenburg-Land


Rechtliche Trägerstruktur

Gemeinnützige Organisation


Ansprechpartnerin

Quartiersmanagement Wollepark
Nachbarschaftszentrum Wollepark
Westfalenstraße 6
27749 Delmenhorst
Tel.: 04221-123985
Fax: 04221-123984
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.wollepark.de

 

Kooperationsstrukturen

  • Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Delmenhorst, Pastor Rudi Grützke

  • AWO als Trägerpartner des Familienzentrums „Wolle“, Beratungsstellen und Einrichtungen der Diakonie in Delmenhorst, z.B. Integrationsberatung

  • Fachdienste Stadtplanung, Umwelt, Gesundheit, Jugend, Ordnungsamt, Stadtgrün, Kriminalpräventiver Rat der Stadt Delmenhorst, Kinderschutz, Gleichstellungsbeauftragte, Amt für soziale Dienste, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe etc. (themenbezogen), Städtische Beratungsstellen
  • Breites Bündnis gegen Rechts
  • BUND, Integrationslotsen der Stadt Delmenhorst, SPD-Ortsverein als an unserer Arbeit interessierte Partei
  • Volkshochschule, Grundschule, Kindergärten, Jugendhäuser im Quartier, Schulen mit Sozialarbeitern, Delmenhorster Jugend-Hilfe-Stiftung
  • GEWOBA als Sanierungstreuhänder der Stadt Delmenhorst, Grand City Property Ltd. als größter Vermieter im Quartier, GSG Wohnungsbaugesellschaft mbH , Landessparkasse zu Oldenburg 
  • LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)