Kirche findet Stadt - Goslar

Goslar

Goslarsche Höfe

Die Goslarschen Höfe entstehen auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes unmittelbar am Rand der Altstadt. Teilprojekte der Höfe sind das Second-Hand-Kaufhaus, der Regionalwarenladen, Hofcafé mit eigener Kaffeerösterei, die Handwerkliche Hofhilfe, die Hofhilfe-Kooperation mit Goslarer Beratungsstellen, die Galerie „HofArt“ und das spirituelle Zentrum HofMitte. Weitere Teilprojekte sind in Vorbereitung. Zu den Höfen gehören Handwerksbetriebe, ein Fahrradladen sowie eine private Kfz-Werkstatt. Als Inklusions- und Integrationsbetrieb stellen die Höfe Arbeitsplätze für seelisch verwundete Menschen zur Verfügung

 

  • Eingang, Andreas PleyerEingang, Andreas Pleyer
  • Gewerke auf den Höfen, Barbara SchülerGewerke auf den Höfen, Barbara Schüler
  • Wand der Benachteiligungen, Karin de KruyffWand der Benachteiligungen, Karin de Kruyff

 


„Niemand und nichts ist unbrauchbar.“
Slogan der Goslarschen Höfe



Hauptziele und Inhalte

Neben diversen sozialen Faktoren ist die Bedeutung des Standortes durch die zentrale Lage gegeben. Unterschiedliche Quartiere grenzen unmittelbar an die Goslarschen Höfe: die Untere Altstadt, ein Bebauungsgebiet aus den 30er bzw. 50er Jahren, ein kleineres Gewerbegebiet der Stadt Goslar. In etwas weiterer Nähe grenzen Stadtteile mit unterschiedlicher soziodemografischer Bedeutung an. Nicht nur hinsichtlich des angestrebten Energie-Quartierkonzeptes ist die Nähe der Stadtfeuerwehr und zweier Altenheime bedeutsam. Die Höfe liegen zudem an einer der Haupteinfallstraßen in die Stadt.

 

Wir realisieren bzw. planen Angebote für die nahen Stadtteile, insbesondere für die älteren Bürger und wollen die Höfe als öffentlichen Ort etablieren. Die - auch lärmtechnisch – günstige Lage macht es möglich, hier größere Veranstaltungen zu organisieren.

 


„Kaufen, Kirche und Kultur: Wir bereichern das städtische Leben mit täglich gelebter Inklusion.“
Hans Georg Ruhe


Innovative Aktivitäten und Perspektiven

Die Goslarschen Höfe sind ein Ort für Kauf, Kunst und Kultur, für Begegnungen und Gespräch. Verkauft werden preisgünstige Waren, bezahlbar auch für weniger begüterte Menschen. Geboten werden alternative Einkaufsmöglichkeiten: frische Lebensmittel, gebrauchte, handwerkliche aufgewertete Waren, Essen und Trinken. Die Goslarschen Höfe fördern Nachhaltigkeit und geben Hilfe zur Selbsthilfe. Rat und Tat stehen im Zentrum der Arbeit.

 

Auf den Goslarschen Höfen finden Menschen, die seelisch leiden, Arbeit an regulären Arbeitsplätzen. Zum Konzept gehört der konsequente Einbezug von Freiwilligen in Arbeit und Verantwortung. Inklusion bezieht sich sowohl auf die Mitarbeitenden als auch auf die Kunden. Die Höfe bieten ein ansprechendes und anregendes Ambiente. „Bei uns riecht es nicht nach Kleiderkammer, sondern nach geröstetem Kaffee“ (Reinhard Guischard, Vorsitzender des Aufsichtsrates). Durch das Teilprojekt „HofMitte“ wird ein spirituelles Zentrum mitten auf den Höfen geschaffen, das über die christlichen Kirchen hinaus kulturelle Begegnung und Verständigung ermöglichen wird. Dieses Teilprojekt gewinnt angesichts der Migrationen immer stärkere Bedeutung.

 

Am Rande der Innenstadt verbinden die Höfe die Goslarer Altstadt mit Gewerbegebiet, Wohnsiedlungen und benachbarten Stadtteilen. Sie können so im Sinne der Stadtentwicklung Verbindungen schaffen. Das geplante Außenkonzept stützt diesen Ansatz.
   

ökumenisch

 
   

Stadt

Goslar

 

Bundesland

Niedersachsen

 

Einwohnerzahl

Goslar: ca. 49.000

 

Projektträger

Goslarsche Höfe Integrationsbetrieb gGmbH


Rechtliche Trägerstruktur

Gesellschafter der gGmbH: Caritas Goslar und Diakonische Beratungsdienste Goslar


Ansprechpartner

Hans Georg Ruhe
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Goslarsche Höfe
Okerstr. 32
38640 Goslar
Tel.: 05321-734657
Fax: 05321-709957
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.goslarsche-hoefe.de

 

Kooperationsstrukturen

  • Gemeindeverbünde in Stadt und Landkreis Goslar (ev. & kath.)
  • Diakonisches Werk Niedersachsen
  • Diözesancaritasverband Hildesheim
  • Stadt Goslar
  • Beratungsstellen und soziale Organisationen, Energieforschungszentrum Niedersachsen
  • Bildungseinrichtungen: in Planung
  • einzelne Unternehmen und öffentliche Wohnungsbaugesellschaft (GWG Goslar)
  • Bistum Hildesheim und Landeskirche Braunschweig