Rhaunen

Interkommunale Zusammenarbeit in der Verbandsgemeinde Rhaunen

 

Seit Oktober 2014 beschäftigt sich die Verbandsgemeinde Rhaunen intensiv mit ihren Entwicklungsperspektiven, mit besonderem Fokus auf die interkommunale Zusammenarbeit. Die „Aktivierungsstrategie zur interkommunalen Zusammenarbeit“ ist Ergebnis verschiedener Beteiligungsformen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Akteursgruppen. In einer Konsensveranstaltung im Juli 2015 wurden auf Basis von fünf identifizierten Handlungsfeldern (Mobilität, Demografie, Leerstand, Ehrenamt und Daseinsvorsorge) weitere Schritte zur Umsetzung der gesammelten Ideen festgelegt. Ein Ergebnis ist es, dass viele Projekte und Initiativen die Sozialraumentwicklung im Blick haben. Der Prozess soll nun im Rahmen einer Masterplanentwicklung fortgeführt werden.

 

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„Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“
Georg Dräger, Bürgermeister der VG Rhaunen



Hauptziele und Inhalte

Vorläufiges Ergebnis des mehrmonatigen Prozesses zur „Aktivierungsstrategie zur interkommunalen Zusammenarbeit in der VG Rhaunen“ sind fünf Handlungsfelder (Mobilität, Demografie, Leerstand, Ehrenamt und Daseinsvorsorge) mit konkreten Projekten und teilweise ersten Ansätzen zur Umsetzung. Vor allem durch die Beteiligung verschiedener Akteure und Institutionen sind zudem bereits neue Initiativen entstanden, z.B. die Beteiligung am Modellprojekt „Gemeindeschwester plus“ vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz.

Viele Prozesse, Initiativen und Projekte haben die positive Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde unter besonderer Berücksichtigung des Sozialraums im Fokus. Mit der Verbandsgemeinde Herrstein wird bereits seit Jahren im Rahmen der Sozialstation zusammengearbeitet, die vor kurzem in eine gGmbH zwischen den beiden Verbandsgemeinden umgewandelt wurde. Da sich diese Prozesse parallel vollziehen, besteht die Gefahr, dass Doppelarbeiten gemacht bzw. mögliche Synergien nicht genutzt werden. Aus diesem Grund wird ein zentrales Management für diese Aufgaben notwendig.

 

Es gilt nun, durch geeignete Instrumente die relevanten Akteure und Initiativen zu vernetzen und eine tragfähige Organisationsstruktur zur Steuerung des Sozialraummanagements zu schaffen.

In einem ersten Schritt braucht es dazu einen „Masterplan“, der den Status quo zusammenfasst, mögliche Synergien aufzeigt und die gemeinsamen Ziele dokumentiert. Darüber hinaus sollte dieser Masterplan eng an ein Umsetzungskonzept geknüpft sein, das aufzeigt, welche Organisationsstruktur notwendig und leistungsfähig ist. Dabei sind die bereits bestehenden Ansätze zu berücksichtigen und zusätzlich benachbarte Verbandsgemeinden einzubeziehen.

 

Innovative Aktivitäten und Perspektiven

Zur Etablierung eines erfolgreichen Sozialraummanagements werden die folgenden Bausteine als wichtige nächste Schritte erachtet:

  • Masterplanentwicklung: Zusammenfassung des Status Quo, Aufzeigen von Synergien, Aufstellen gemeinsamer Ziele
  • Installierung eines Strategieteams, welches den Gesamtprozess begleitet
  • Entwicklung eines Umsetzungskonzeptes: notwendige Organisationsstrukturen aufzeigen (unter Berücksichtigung bestehender Initiativen und Projekte)
  • Bildung von Projektgruppen zur koordinierten Umsetzung der Projekte und Einbindung der zentralen Akteure
  • Öffentlichkeitsarbeit: regelmäßige Informationen zum Prozessstand und Beteiligungsmöglichkeiten

 

Handlungsfeldspezifische Projektansätze:

  • Handlungsfeld Mobilität: Bring- und Abholdienst installieren, Zusammenführung vorhandener Ressourcen
  • Handlungsfeld Demografie: barrierefreies Wohnen, betreutes Wohnen, inklusive Begegnungen
  • Handlungsfeld Leerstand: gemeinsames Entwicklungskonzept der Ortsgemeinden
  • Handlungsfeld Ehrenamt: Planung einer zentralen Stelle für einen hauptamtlichen Ehrenamtskümmerer
  • Handlungsfeld Daseinsvorsorge: Planung und Ausbau der digitalen Vernetzung

 

 

   

ökumenisch

 
   

Stadt

Verbandsgemeinde Rhaunen

 

Bundesland

Rheinland-Pfalz

 

Einwohnerzahl

VG Rhaunen: ca. 7.400 in 16 Ortsteilen

 

Projektträger

Verbandsgemeinde Rhaunen / Stiftung kreuznacher diakonie, Geschäftsfeld Leben mit Behinderung


Rechtliche Trägerstruktur

Stiftung kreuznacher diakonie


Ansprechpartner

Stiftung kreuznacher diakonie
Geschäftsfeld Leben mit Behinderung
Oliver Schardt
Talweg 10
55590 Meisenheim
Tel.: 06753-10 294
Fax: 06753-10 278
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www.kreuznacherdiakonie.de