Veranstaltungshinweise

20.04.2016, Moers: Zur Rolle von Genossenschaften in der Quartiersentwicklung

Im März 2015 hat Deutschland seine erste Nominierung für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit bei der UNESCO eingereicht: „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“. Neben einer langen Tradition von Genossenschaftsbanken und Konsumgenossenschaften und der in den letzten Jahren zunehmenden Gründung von Energie und Wohnungsbaugenossenschaften geraten auch zunehmend Sozial- und Stadtteilgenossenschaften in den Blick.


Stadtteilgenossenschaften können einen Beitrag im Rahmen von Quartiersentwicklungsprozessen leisten, und zwar sowohl im Hinblick auf die lokale Ökonomie als auch zur Ergänzung der kommunalen Organisation der Daseinsfürsorge.

 

Die Tagung ermöglicht eine grundsätzliche Orientierung über die wesentlichen Prinzipien, Charakteristika, Strukturen und rechtlichen Aspekte von Genossenschaften. Drei Praxisberichte geben einen Einblick in konkrete Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei stehen Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe, demokratische Entscheidungsstrukturen und die solidarische Organisation von Gemeinwohlaufgaben im Vordergrund.

 

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